Gesamtkonferenz

Elternvertreter unserer aktuellen Gesamtkonferenz:  M. Bruns, F. Hobein

Rechtliche Grundlage laut Schulgesetz:

§ 34 Gesamtkonferenz

(1) In der Gesamtkonferenz wirken die an der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten in pädagogischen Angelegenheiten zusammen.

(2) Die Gesamtkonferenz entscheidet, soweit nicht die Zuständigkeit einer Teilkonferenz oder einer Bildungsgangs- oder Fachgruppe gegeben ist, über

  1. das Schulprogramm,
  2. die Schulordnung,
  3. die Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und   Ausschüsse,
  4. den Vorschlag der Schule nach § 44 Abs. 3 sowie
  5. Grundsätze für
    a) Leistungsbewertung und Beurteilung und
    b) Klassenarbeiten und Hausaufgaben sowie deren Koordinierung.

(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet die Gesamtkonferenz über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule.

 

 

Zusammensetzung laut Schulgesetz:

§ 36 Zusammensetzung und Verfahren der Konferenzen

(1) Mitglieder der Gesamtkonferenz sind

  1. mit Stimmrecht:
    1. die Schulleiterin oder der Schulleiter,
    2. die weiteren hauptamtlich oder hauptberuflich an der Schule tätigen Lehrkräfte,
    3. so viele Vertreterinnen oder Vertreter der anderen Lehrkräfte, wie vollbeschäftigte Lehrkräfte nötig wären, um den von den anderen Lehrkräften erteilten Unterricht zu übernehmen,
    4. die der Schule zur Ausbildung zugewiesenen Referendarinnen und Referendare, Anwärterinnen und Anwärter,
    5. die hauptamtlich oder hauptberuflich an der Schule tätigen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
    6. eine Vertreterin oder ein Vertreter der sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einem unmittelbaren Dienstverhältnis zum Land stehen,
    7. eine Vertreterin oder ein Vertreter der sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einem unmittelbaren Dienstverhältnis zum Schulträger stehen,
    8. in Gesamtkonferenzen mit – mehr als 70 stimmberechtigten Mitgliedern nach den Buchstaben a bis d je 18, – 51 bis 70 stimmberechtigten Mitgliedern nach den Buchstaben a bis d je 14, – 31 bis 50 stimmberechtigten Mitgliedern nach den Buchstaben a bis d je zehn, – 11 bis 30 stimmberechtigten Mitgliedern nach den Buchstaben a bis d je sechs, – bis zu 10 stimmberechtigten Mitgliedern nach den Buchstaben a bis d je vier Vertreterinnen oder Vertreter der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler;
  2. beratend:
    1. die nicht stimmberechtigten Lehrkräfte,
    2. eine Vertreterin oder ein Vertreter des Schulträgers,
    3. je zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, sofern die Schule eine Berufsschule ist oder eine solche umfasst.

In Abendgymnasien, Kollegs und Fachschulen gehören der Gesamtkonferenz doppelt so viele Vertreterinnen oder Vertreter der Schülerinnen und Schüler als stimmberechtigte Mitglieder an, wie sich aus Satz 1 Nr.1 Buchst. h ergeben würde.

(2) Die Gesamtkonferenz kann allgemein beschließen, dass auch die beratenden Mitglieder stimmberechtigt sind.

(3) 1Den Teilkonferenzen gehören als Mitglieder mit Stimmrecht an:

  1. die in dem jeweiligen Bereich tätigen Lehrkräfte und   pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  2. die Referendarinnen und Referendare sowie die Anwärterinnen und   Anwärter, die in dem jeweiligen Bereich eigenverantwortlich Unterricht   erteilen, und
  3. mindestens je eine Vertreterin oder ein Vertreter der   Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler.

2Die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr.3 wird durch die Gesamtkonferenz bestimmt. 3Sie darf die Zahl der Lehrkräfte, die Mitglieder nach Satz 1 Nr.1 sind, nicht übersteigen. 4Sind Teilkonferenzen für Schulzweige eingerichtet, so ist die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr.3 unter entsprechender Anwendung des Absatzes 1 Satz 1 Nr.1 Buchst. h nach der Zahl der Lehrkräfte zu bestimmen, die Mitglieder nach Satz 1 Nr.1 sind; Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend. 5Den Fachkonferenzen gehören ferner als beratende Mitglieder die Lehrkräfte mit entsprechender Lehrbefähigung an, die nicht bereits Mitglieder nach Satz 1 Nr.1 sind.

(4) Die Termine der Sitzungen der Teilkonferenzen sind im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter anzuberaumen. Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist berechtigt, an den Sitzungen teilzunehmen, und kann Teilkonferenzen auch von sich aus einberufen, wenn sie oder er dies zur Erledigung wichtiger Aufgaben für erforderlich hält. Nimmt sie oder er in den Fällen des Absatzes 5 Satz 2 Nr.2 an den Sitzungen teil, so führt sie oder er den Vorsitz. Gehört die Schulleiterin oder der Schulleiter in den Fällen des Satzes 3 der Klassenkonferenz als Mitglied an, so kann sie oder er den Vorsitz übernehmen.

(5) Die Konferenzen beschließen mit der Mehrheit der abgegebenen, auf ja oder nein lautenden Stimmen, sofern nicht durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften etwas anderes bestimmt ist. Bei Entscheidungen über

  1. Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung,
  2. Zeugnisse, Versetzungen, Abschlüsse, Übergänge,   Überweisungen, Zurücktreten und Überspringen,
  3. allgemeine Regelungen für das Verhalten in der Schule   (Schulordnung) und
  4. Ordnungsmaßnahmen (§61)

dürfen sich nur Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler der Stimme enthalten.

(6) Ein Konferenzbeschluss ist auch dann gültig, wenn keine oder weniger Vertreterinnen und Vertreter bestellt sind, als Sitze in dieser Konferenz nach den Absätzen 1 bis 3 zur Verfügung stehen.

(7) In den Teilkonferenzen haben bei Entscheidungen über die in Absatz 5 Satz 2 Nr.2 genannten Angelegenheiten nur diejenigen Mitglieder Stimmrecht, die die Schülerin oder den Schüler planmäßig unterrichtet haben. Die übrigen Mitglieder wirken an der Entscheidung beratend mit.

 

Aufgaben laut Schulgesetz:

§ 38 a Aufgaben des Schulvorstandes

(1) Im Schulvorstand wirken der Schulleiter oder die Schulleiterin mit Vertreterinnen oder Vertretern der Lehrkräfte, der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten.

(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulvorstand über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Umsetzung des Schulprogramms sowie den Stand der Verbesserungsmaßnahmen nach § 32 Abs. 3.

(3) Der Schulvorstand entscheidet über

  1. die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre   Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten   Entscheidungsspielräume,
  2. den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel und die   Entlastung der Schulleiterin oder des Schulleiters,
  3. die Beteiligung berufsbildender Schulen an Maßnahmen Dritter   (§ 21 Abs. 3),
  4. Anträge an die Schulbehörde auf Genehmigung einer   besonderen Organisation (§ 23),
  5. die Zusammenarbeit mit anderen Schulen (§ 25 Abs. 1),
  6. die Führung einer Eingangsstufe (§ 6 Abs. 4),
  7. die Vorschläge an die Schulbehörde zur Besetzung der Stelle   der Schulleiterin oder des Schulleiters (§ 45 Abs. 1 Satz 3), der Stelle   der ständigen Vertreterin oder des ständigen Vertreters (§ 52   Abs. 3 Satz 1) sowie anderer Beförderungsstellen (§ 52 Abs. 3 Satz   2),
  8. die Abgabe der Stellungnahmen zur Herstellung des Benehmens bei der   Besetzung der Stelle der Schulleiterin oder des Schulleiters (§ 45 Abs. 2   Satz 1 und § 48 Abs. 2 Satz 1) und bei der Besetzung der Stelle der   ständigen Vertreterin oder des ständigen Vertreters (§ 52 Abs. 3   Satz 3),
  9. die Form, in der die Oberschule geführt wird (§ 10a Abs. 2   Satz 1), und darüber, in welchen Fächern und Schuljahrgängen der   Oberschule der Unterricht jahrgangsbezogen und in welchen er   schulzweigspezifisch erteilt wird,
  10. die Ausgestaltung der Stundentafel,
  11. Schulpartnerschaften,
  12. die von der Schule bei der Namensgebung zu treffenden   Mitwirkungsentscheidungen (§ 107),
  13. Anträge an die Schulbehörde auf Genehmigung von   Schulversuchen (§ 22),
  14. Vorschläge der berufsbildenden Schulen an den Schulträger   für Anträge auf Genehmigung schulorganisatorischer Entscheidungen   sowie”
  15. Grundsätze für
    a) die Tätigkeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen und   Mitarbeiter an Grundschulen,
    b) die Durchführung von Projektwochen,
    c) die Werbung und das Sponsoring in der Schule und
    d) die jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule   nach § 32 Abs. 3.

(4) 1Der Schulvorstand macht einen Vorschlag für das Schulprogramm und für die Schulordnung. 2Will die Gesamtkonferenz von den Entwürfen des Schulvorstandes für das Schulprogramm oder für die Schulordnung abweichen, so ist das Benehmen mit dem Schulvorstand herzustellen.